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3. Swiss Masters in Uster (Bericht C. Hassler)

TOLLES TURNIER und TOLLE SCHWEIZER RESULTATE !

4 x GOLD   3 x SILBER   2 x BRONZE

Das 3. Swiss Masters Open in Uster war auf der ganzen Linie ein voller Erfolg!
Sehr gut organisiert und betreut, ein zum wunderbaren Wetter passendes Gartenrestaurant mit köstlichen Angeboten. Stimmungsvolle Players-Night am Beachvolley-Strand. Perfekt getimter Zeitplan, so dass alle rechtzeitig wieder auf ihre Rückflüge kamen. Das Komitee hat entschieden, das 4. Swiss Masters als Grand Prix aufzuwerten. Die letzte Hürde dafür ist eine Teilnehmerzahl von mindestens 120, was alleine schon mit Schweizer Spielern zu erreichen sein müsste.

Das digitale Scoring-System hatte Startschwierigkeiten und man musste auf analoge Anzeige und Resultatblätter umstellen. Ab Samstag funktionierte dann alles perfekt.

Da wir im Masters alle Kategorien rangieren, kann es vorkommen, dass jemand gewinnt, weil er/sie alleine einer Kategorie angehört. Es ist uns aber wichtig, die Teilnehmer zu motivieren und zu belohnen und weil es ja nicht ihr Problem ist, dass sie alleine eine Kategorie vertreten.

Ein leidiges Problem auf der anderen Seite sind die wo-Absagen von lokalen Teilnehmern, meistens begründet mit Verletzung, was letztlich eh niemand glaubt.

Es bleibt der fahle Nachgeschmack, dass der wahre Grund Lustlosigkeit ist. Ärgerlich für uns und eine Geringschätzung vor allem für die Gegner, welche viel Geld ausgeben und weite Reisen auf sich nehmen, um vor allem (die wenigstens kämpfen ja um die Medaillen) Spiele gegen internationale Gegner auszutragen zu können.

Wir appellieren an alle Teilnehmer, dies immer vor Augen zu halten.

GOLD:

hervorragend einmal mehr die Leistung von Martina Pössl, ohne Satzverlust hat sie das sehr stark besetzte Tableau gerockt! Einmal mehr!

Auch Sergio Orduña lief nach langer Verletzung wieder zu alter Form auf und klassierte sich dort, wo er vor 2 Jahren immer war, nämlich zu oberst auf dem Podest.

Etwas unbemerkt, weil im +35er-Tableau nur an 6. Stelle rangiert, kam Christian Schäfer zu einer Goldmedaille. In die Wertung kommt aber trotzdem "nur" der 6. Rang ü35, weil die vor ihm Klassierten alle ü40 waren. Aus dem gleichen Grunde erhielt auch Jacqueline Eggimann das grosse Medaillenglas und ist neu im European Ranking an 6. Stelle ü55!

SILBER:

hervorragend auch die Leistung von Dany Oeschger. Gemäss Ranking hätte er an 1 gesetzt werden müssen, schaffte sich aber trotzdem durch alle harten Spiele und musste im Finale nur Vorjahressieger Florian Pössl den Vortritt lassen.

Meine schönste Silbermedaille mit Abstand . . . mit noch weniger Punkten kann ich  definitiv nie mehr eine Silbermedaille gewinnen, lediglich 1 Satz und 10 Punkte mehr als alle hinter mir klassierten :-)

Mit nur einer einzigen Niederlage gegen Konny Höllein hat sich Evelyne Matzinger die Silbermedaille mit grossem Kämpferherz mehr als verdient!

BRONZE:

ganz besonders freut mich die Bronzemedaille von Andy Fritschi!

Er musste das Feld über mehrere Turniere von ziemlich weit hinten aufrollen und traf früh oft auf Top-Klassierte. Diesmal biss er sich lediglich, nicht ganz unerwartet am späteren Sieger Flo Pössl die Zähne aus, hatte aber dennoch genug Biss, um im kleinen Final gegen den starken und trickreichen Engländer Krzystyniak die Medaille an sich zu r(b)eissen.

Die letzte Medaille ging an Ken Wacker - er hat zwar keine Spiele gewonnen, weil bei ü35 aber nur 3 Teilnehmer antraten, gibt das an den Masters trotzdem eine Medaille.

4. RANG:

Vorjahresfinalist Reto Schmitter begann mit einem engen 5-Satz-Sieg gegen Nicholas Peel (England). Ein weiterer Engländer, Darren Withey war dann etwas zu stark, genau wie Mark Taylor im kleinen Final.

Ebenfalls auf Platz 4 beendete Michi Müller das Turnier, nach souveränem 1. Satz im kleinen Final fehlten zusehends die wichtigen Punkte gegen Selatin Kara oder die Kräfte liessen etwas nach.

5. RANG:

Nur ein Spiel verloren, den Viertelfinal gegen Iris Stockbauer, hat Bea Walser. Damit verpasste sie zwar eine Medaille, gewann dafür die viel wichtigere Erkenntnis, dass die beiden operierten Knie halten und harte, lange Spiele wie gegen Sam Mueller wieder zulassen.

Ebenfalls nur in einem Spiel musste sich Giorgio Sorio geschlagen geben. Im Viertelfinal - nach einer 2:0 Führung notabene - Hassan Meguid war am Schluss einen kleinen Tick frischer.

Der harte Kern reist als Swiss Delegation ende Juli an die WM nach Charlottesville (USA). Zu viert haben wir allerdings im Mannschafts-Wettkampf ziemlich geringe Chancen, es sei denn wir gewinnen alle. . . .

Die nächsten Masters Turniere sind im August in Finnland, im September in Italien und anfangs Oktober das erste Super Series Turnier in Hamburg mit 14 Courts plus Glascourt. Wir hoffen viele Spieler und Spielerinnen für weitere tolle Events motivieren zu können.

Herzlichen Dank nochmals den Organisatoren. Starke Leistung!

Uster 1 V2

Uster 2 Orduna V2

Uster 3 V2

Uster 4 V4

Uster 5 V2

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